Sarah Rubenthaler im KURIER: Wenn Gefühle für eine andere Person entstehen
Fremdverliebtheit ist kein seltenes Phänomen und bedeutet nicht automatisch das Ende einer Beziehung. In einem Beitrag der österreichischen Tageszeitung KURIER erklärt Psychotherapeutin Sarah Rubenthaler, warum sich Menschen trotz einer bestehenden Partnerschaft in jemand anderen verlieben können.
Laut Rubenthaler entstehen solche Gefühle häufig dann, wenn wichtige Bedürfnisse innerhalb der Beziehung über längere Zeit nicht ausreichend erfüllt werden. Fehlende Wertschätzung, emotionale Distanz, ungelöste Konflikte oder eine unbefriedigende Sexualität können dazu beitragen, dass die Aufmerksamkeit plötzlich auf eine andere Person gerichtet wird.
Die Psychotherapeutin betont, dass die Verliebtheit in eine andere Person auch als Signal verstanden werden kann. Anstatt die Gefühle vorschnell zu verurteilen, kann es hilfreich sein, sich zu fragen, was in der eigenen Beziehung oder im eigenen Leben möglicherweise fehlt. Der Reiz des Neuen aktiviert das Belohnungssystem im Gehirn besonders stark und kann dadurch sehr intensiv erlebt werden.
Entscheidend ist jedoch nicht das Auftreten der Gefühle selbst, sondern der bewusste Umgang damit. Fremdverliebtheit sei kein automatischer Beweis dafür, dass eine Beziehung gescheitert ist, sondern könne Anlass sein, die Partnerschaft genauer zu betrachten und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Den vollständigen Artikel im KURIER finden Sie hier:
Fremdverliebt: Wie werde ich diese Gefühle los?
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