„Was du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf morgen.“ Wer hat diesen Satz nicht schon einmal gehört? Grundsätzlich ist das ein sehr weiser Satz, von einer anderen Seite betrachtet aber nicht ganz zielführend.

Wir Menschen neigen nämlich dazu zuerst die Dinge zu erledigen, die zeitlich dringender und schnell umzusetzen sind. Größere Aufgaben, die eventuell mehrere Tage oder Wochen benötigen, rutschen schnell bei unserer persönlichen Priorisierung herab, auch wenn sie viel wichtiger wären als die kurzfristigen Erledigungen. Diesem Effekt, dass die meisten lieber unwichtige Aufgaben erledigen, die bestenfalls noch am selben Tag abgeschlossen werden können, als die wirklich wichtigen, konnte nun auch in einer Studie gezeigt werden.

Selbst wenn man sich seinem Verhalten bewusst ist und sich selbst darüber ärgert ist es oft schwer die großen Erledigungen anzupacken. Entweder man ist in der priviligierten Lage, die Aufgaben an einen Personal Assistant zu deligieren oder man behilft sich mit einem kleinen Trick, eine große Aufgabe in viele kleine Arbeitspakete herunter zu brechen. Dadurch werden es viele kleine Ziele, die man schneller erledigen kann und man überlistet sich damit selbst.

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Wiedereinmal Unwichtiges erledigt und Wichtiges aufgeschoben
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