Die Methoden, mit welchen Psychoanalytiker arbeiten, sind wirksam und mindestens genauso interessant. Entgegen der Psychiater, welche diverse psychische Krankheiten und Probleme wie Angststörung oder Depression mit Pulvern behandeln, bedienen sich die Psychoanalytiker der zahlreichen Palette der Worte, oder auch des Schweigens.

Ein Großteil unseres Denken, Handelns und Fühlens hat ihren Ursprung im Unbewussten. Genau das wissen Psychoanalytiker und versuchen mithilfe von verschiedenen Strategien dieses aus ihren Patienten herauszulocken. Besonders beliebt ist die Methode des freien Assoziierens. Dabei spricht der Patient einfach frei heraus, was ihm gerade einfällt, kann dabei frei zwischen Themen wechseln, von Vergangenem erzählen oder Ideen und der Fantasie freien Lauf lassen. Besonders wenn die Fantasie angeregt wird, öffnet ein Tor zum Unterbewusstsein.

Für den Psychoanalytiker gilt während der Erzählungen des Patienten einfach zuhören und nicht dazwischenreden. Das ist essentiell um den Gedankenfluss nicht zu unterbrechen und damit das Tor zum Unterbewusstsein schlagartig zu verschließen, weil der Patient von der fantasiereichen Welt der Vorstellungskraft weg in die Realität zurückgezogen wurde. Den Gedanken einmal Raum zu geben und sie fließen zu lassen hilft bereits sehr vielen Menschen, um im Alltag leichter zurechtzukommen.

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