Wer denkt, Teddy und Co. sei nur etwas für Kinder, der sollte einmal genauer hinsehen. Nicht wenige haben ihre geliebten Plüschtiere bis ins Erwachsenenalter. Manchen sind sie sogar ein lebenslanger Begleiter. Wieso ist das so, wo wir doch genau wissen, dass sich hinter dem knuddeligen Aussehen nur ein lebloses Objekt befindet? Dieser Frage gehen wir heute, am Tag der Kuscheltierliebhaber, auf den Grund.

Was ist es, was uns in Kuscheltieren mehr als nur einen Haufen Stoff sehen lässt? Ein großer knuddeliger Kopf, große Augen die einem liebevoll entgegenblicken. Diesem kindhaften Aussehen kann einfach niemand widerstehen. Sie sind bewusst nach dem sogenannten Kindchenschema gestaltet, das instinktiv dieselben Gefühle in uns hervorruft wie wir sie gegenüber Kleinkindern und Babys spüren. Hinzu kommt die beruhigende Wirkung, die durch den Körperkontakt beim Knuddeln entsteht. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Körperkontakt ein wesentlicher Wohlfühlfaktor und gut für die Gesundheit ist.

Besonders bei Menschen, die ohnehin Bindungsängste haben, oder aus anderen Gründen nicht gerne in Kontakt mit anderen Menschen treten, zeigt sich diese positive Wirkung. Unter Personen mit Borderline-Syndrom oder Depressionen findet sich relativ häufig jemand, dessen Kuscheltiere einen besonderen Platz im Leben einnehmen. Die Plüschtiere helfen ihnen ihr Gefühlschaos unter Kontrolle zu bringen.

Wer in der Welt der Menschen keine Resonanz erfährt, findet bei den Kuscheltieren trotzdem immer einen Platz. Sie spenden Trost, Geborgenheit, und sind immer für einen da, bedingungslos. Da ist es kein Wunder, dass auch Erwachsene ab und zu zum Kuscheltier greifen. Und das ist vollkommen in Ordnung, solange es nicht übertrieben ausgelebt wird und so völlig den Kontakt zu anderen Menschen verhindert.

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28.10. Tag der Kuscheltierliebhaber – Nicht nur was für Kinder
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