Wenn das Telefon klingelt, wird danach verlangt und von der Gesellschaft erwartet, dass man sofort abhebt. Das reißt uns nicht nur plötzlich aus unserem Alltagsgeschehen, sondern versetzt einige, besonders Leute aus der Social Media Generation, in eine Schockstarre, vor allem wenn ein es sich um einen „Unbekannten Anrufer“ handelt.

Seit unsere Kommunikation immer mehr schriftlich über SMS, Email und Social Media stattfindet, ist es kaum mehr notwendig, das ungute Gefühl beim Telefonieren zu überwinden. Falls dann doch einmal ein wichtiger Anruf ansteht, ist die Nervosität allerdings umso größer.

Doch mit diesem Problem ist man nicht alleine. Vielen geht es so, und starren lange auf ihr Handy, bevor sie mit großer Überwindung schließlich doch abheben, oder auf “Anrufen” drücken. Experten gehen davon aus, dass das eine natürliche Abwehrreaktion ist, um der unumgänglichen Informationsflut, der wir jeden Tag ausgesetzt sind, zumindest ein Stück weit zu entkommen, und sich in seiner Privatsphäre zu schützen.

So werden diejenigen, die Angst vor dem Telefonieren haben, dies weiterhin so weit wie möglich vermeiden, und auf Schriftverkehr bestehen. Aber das ist heutzutage die Norm, und kein Grund sich Sorgen zu machen.

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Telefonieren – Der alltägliche Horror
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